Zur Zeit wird gefiltert nach: LINKE im Itzehoer Rat

29. November 2016 Ernst Molkenthin

Zauberkünstler oder Hasadeure?

Altkanzler Helmut Schmidt sagte einmal: ,,Wer Visionen hat der muss zum Doktor“

Doch zurück zur Haushaltsführung wir führen seit 2010 unser Konto debitorisch, d.h. wir können unser Konto nicht aus eigener Finanzkraft ausgleichen, ohne eine unattraktive Steuerbelastung anzuschieben die  jede Investition in Schaffung von Arbeitsplätzen und daraus schlussfolgernde Kaufkraft für Itzehoe im Keim erstickt.

Bei dieser Art der Haushaltsführung sprechen wir von Investition in Hoffnung. Beleihen wir weiter unser Eigentum weiterhin ungebremst mit Krediten, bis zu dem Zeitpunkt wo nichts mehr zu beleihen ist , ist die Pleite absehbar.

Die Schlussfolgerung ist dann die Privatisierung von Stadt - Bad, Theater, Bibliothek und Stadtwerke mit Strom, Gas und Wasser. Es folgt daraus die Pleite der privaten Haushalte, was das für die Bürger der Stadt Itzehoe bedeutet muss nicht erklärt werden.

Eine ganze Stadt in Hartz IV.

Gewiss, das trifft heute noch nicht zu aber wenn  die Bürger der Stadt Itzehoe nicht rechtzeitig gegensteuern  trifft dieser Fall in naher Zukunft ein. Es ist richtig, dass eine Kommune nicht Pleite gehen kann, aber wären wir ein Wirtschaftsbetrieb würden wir den Straftatbestand der Insolvenzverschleppung begehen.

Zum Schluss noch ein klärendes Wort zum Hasardeur.

Ein Hasardeur ist ein Mensch, der unkalkulierbare hohe Risiken eingeht und dabei seine Sicherheit weniger eigener Einsicht und eigenem Können als einem wohl gesonnenen Schicksal überantwortet. Er stellt sachliche Analysen der realen Gefahrenlage und Überlegungen zu den Folgen seines Tuns hinten an und spielt damit leichtsinnig mit seinem und anderer Menschen Leben bzw. Hab und Gut.

Ernst Molkenthin