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5. September 2017 Ernst Molkenthin

Der Outlaw

Norddeutsche Rundschau, 29.08.2017

Quo vadis Itzehoe
So so, wir dürfen nicht in Stillstand geraten, das ist also das Dogma des Bürgermeisters. DIE LINKE meint, wer mal zur Ruhe kommt, hat auch Zeit zum Nachdenken und kommt dann vielleicht zu dem Schluss, dass es auch andere Denkmodelle in dieser Stadt gibt. Sei es beim Planet Alsen oder bei den Pächtern im Eichtal. Es ist schon merkwürdig, dass überall, wo sich der Bürgerwille vom politischen Smalltalk absetzt, die Bürger als uneinsichtige Nörgler dargestellt werden. Wir erinnern uns an die Wahlversprechen 2013 die Parteien und auch der BM sind für die Interessen der Bürger da. Sind es tatsächlich die Interessen der Bürger immer mehr Gebühren, Abgaben und Steuern zu bezahlen für eine immer höher werdende Verschuldung, die keiner braucht.


Oder aber geht es hier um persönliche Denkmalpflege?
Der mögliche Hintergrund bei Planet Alsen könnte der schäbige Versuch sein, das sogenannte ,,Treibhaus", was durch einen Bürgerentscheid mit dem HdJ gekippt wurde, durch die Hintertür neu zu installieren.
,,Da gibt es wieder Fördermittel.“
Wir wünschen dem Verein Planet Alsen immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.


Beim Eichtal ist die Sachlage ähnlich. Hier haben Pächter des Kleingartenvereins eine neue Idee für Gärten, Natur, Kunst und Kultur in Eigenleistung vorgeschlagen, anstatt das Gelände mit kapitalintensiver Bebauung zu versiegeln.
Eine richtungsweisende Ideenvielfalt mit Hinblick auf ein soziales Itzehoe in Eigenleistung. Ist mal was anderes, als Geld zu verbrennen.
Die Politik, einschließlich des BM, sollte sich über so viel preiswertes bürgerliches Engagement freuen.

Abschließend geht unser Appell an die CDU in Itzehoe:

- Fördern Sie die Aktivitäten der Bürger.

- Kündigen Sie die GroKo auf.

- Nibelungentreue bis zum bitteren Ende, das muss nicht sein.

Herzlichst
Ernst Molkenthin