3. Januar 2017

Landeregierung hat Wohnungsproblem jahrelang verpennt

PeWe/ Kieler Arbeiterfotographen

Eine interne Statistik der Bundesländer belegt, dass die Landesregierung die Probleme auf dem Wohnungsmarkt verschlafen hat. 2015 ist die Zahl der neugebauten Sozialwohnungen in Schleswig-Holstein gegenüber 2014 sogar gesunken.

„Auszubaden haben das aktuell die Mieterinnen und Mieter, die trotz Kappungsgrenzenverordnung und Mietpreisbindung viel zu hohe Mieten zahlen müssen, wenn sie überhaupt eine Wohnung finden“, so Uli Schippels, Spitzenkandidat der LINKEN. Die jetzt in den Haushalt 2017 eingestellten zusätzlichen Mittel reichen nach Ansicht der LINKEN nicht, um das Wohnungsproblem in den Ballungszentren zu lösen.

„Wir brauchen eine Politik, die Wohnen als Menschenrecht betrachtet und die in den Wohnungsmarkt steuernd eingreift“, so Schippels. Neben dem sozialen Wohnungsbau will DIE LINKE dafür sorgen, dass die Kommunen in den Ballungszentren wieder selbst kommunale Wohnungen bauen können. Nur so werde verhindert, dass Wohneigentum zu Spekulationsobjekten verkomme.